Mangoldspätzle (vegan)
Ein Grundrezept für einfache, leckere Spätzle.
Zutaten:
500 | g | Dinkelmehl 1050 |
500 | g | Hafermilch |
150 | g | Mangold (Blätter ohne Stiehl) |
20 | g | Salz |
100 g dieser Spätzle (ohne Soße) enthalten 169 kcal; 32,3 g Kohlenhydrate; 5,7 g Protein und 1,2 g Fett
Anleitung:
Die Mangoldblätter von Stiel abziehen und für ca. 3 Minuten in kochendem Wasser blancieren und danach in kaltes Wasser geben. Wenn sie abgekühlt sind gut ausdrücken und mit einem Messer klein hacken. Das Dinkelmehl, es geht auch jedes andere Mehl, in eine Schüssel sieben und das Salz dazu geben. Die Hafermilch und den Mangold dazu tun und kräftig rühren. Bei Vollkornmehl braucht man meist etwas mehr Flüssigkeit. Ich mach das am liebsten mit einem Rührgerät oder der Küchenmaschine. Ob der Teig noch etwas flüssiger oder fester sein muß hängt davon ab wie du die Spätzle machst.

In der Presse, oder durch ein Sieb streichen, oder vom Brett schaben. Das Sieb wird einfach auf den Topf aufgelegt und der Teig durchgedrückt. Ist er zu flüssig tropft er einfach durch, und die Spätzle werden sehr klein. Ist der Teig zu fest läst er sich nicht durch die Löcher drücken und klebt am Sieb. Aber der Geschmack ändert sich dadurch nicht!
Die Presse wird befüllt und der Teig direkt ins kochende Wasser gedrückt. Ist auch sehr einfach, aber man muß die Presse zeitnah reinigen! Man kann auch ein normales Nudelsieb (Durchschlag) dafür benutzen. Vom Brett schaben ist nicht ganz so einfach. Es gibt angeschrägte "Schabebretter", aber ich hab ein normales Frühstücksbrett genommen. Brett anfeuchten und eine Portion Teig darauf verteilen. Mit einem Messer immer eine "Nudel" runterschaben, ins kochende Wasser. So sahen meine ersten Versuche vom Nudeln schaben aus.

Man gibt die Nudeln portionsweise direkt in kochendes Wasser . Wenn sie nach oben kommen sind sie gar. Das dauert nur eine Minute. Mit einem Schaumlöffel aus dem Topf in kaltes Wasser geben zum abschrecken. Das verhindert ein <weitergaren> der Nudeln damit sie nicht matschig werden. Bis zum weiteren Gebrauch dann auf einem Blech verteilen. Man kann die Nudeln auch einfrieren. Zum wieder erwärmen schwenkt man sie einfach in einem Topf mit Pflanzenfett oder gibt sie nochmal kurz in kochendes, gesalzenes Wasser.
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